Deutscher Gewerkschaftsbund

Open-Air-ZeitenWechsel: Inflation - alles wird teurer. Frist die Preissteigerung jetzt auch die Mittelschicht?

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Die aktuelle Inflationsrate für den Monat Mai betrug für Deutschland 7,9 Prozent. In der Europäischen Union sogar 8,1 Prozent. Für das komplette Jahr 2022 erwartet die Bundesbank eine Inflation in Höhe von 7,1 Prozent. Die Gründe für die in den letzten Monaten sehr stark steigenden Inflationsraten sind vielfältig.

Zum einen sind die Energiepreise aufgrund des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine stark angestiegen. Russisches Gas, Öl und Kohle wurden teurer und erhöhen die Preise beispielsweise an den Tankstellen und bei vielen weiteren Produkten. Ein weiterer Grund ist die verfehlte Coronapolitik Chinas, das Ausbleiben vieler Vorprodukte für die europäische Industrie und die Unterbrechung zahlreicher globaler Lieferketten. Zuletzt holen viele Menschen ihren in der Coronapandemie unterbliebenen Konsum nach. Krisengewinnler und Zocker treiben die Preise zusätzlich in die Höhe.

Am schwersten haben Haushalte mit niedrigem Einkommen unter der Inflation zu leiden. Vor allem, wenn die von den Gewerkschaften erstrittenen Gehaltserhöhungen sofort wieder durch erhöhte Mieten aufgebraucht werden. Auch steigende Nahrungsmittelpreise und Preise für Güter des täglichen Bedarfs belasten die Menschen. Die Bundesregierung hat Schritte unternommen, um die Bevölkerung zu entlasten. Viele davon halten wir, wie den Tankrabatt, für nicht geeignet.

Mit unseren Gästen wollen wir diskutieren, wie genau sich Inflation auf die Armut auswirkt und was jetzt getan werden muss, um Menschen zu helfen. Wie können u.a. eine verschärfte Mietpreisbremse, Übergewinnsteuer, Mindestlohnerhöhung, auskömmliches Bürgergeld und gute Tarifabschlüsse dafür sorgen, dass Menschen nicht in Armut abrutschen? Welche Maßnahmen sind zugleich hilfreich und sorgen für soziale gerechte Verteilung?

Podiumsdiskussion mit

  • Jaana Hampel, ver.di Mittelfranken
  • Gunther Geiler, Mieterbund Nürnberg
  • Walter Grzesiek, Straßenkreuzer e.V.
  • Stefan Körzell, DGB Bundesvorstand

Moderation

Stephan Doll, Geschäftsführer DGB Region Mittelfranken

Anmeldung unter

nuernberg@dgb.de

Beachte

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im großen Saal statt.

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