Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2015-10 - 28.05.2015

DGB schreibt offenen Brief an alle Gemeinden in Mittelfranken zur Unter-stützung des Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst

Tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind in den letzten Wochen den Streikaufrufen gefolgt und haben auf Kundgebungen und Demozügen für ihre Ziele gekämpft.

Der Chef des DGB Mittelfranken, Stephan Doll, ist der Meinung, dass „die Menschen im Sozial- und Erziehungsdienst mit hohem persönlichen Einsatz und großer Professionalität einen wichtigen Beitrag zu unserem Gemeinwesen leisten.“ Das in den letzten Jahren wesentlich umfangreicher gewordenen Arbeitsumfeld und die gestiegene gesamtgesellschaftliche Verantwortung der Tätigkeit steht hierzu im krassen Gegensatz. “Eine Aufwertung sozialer Berufe durch eine zeitgemäße Eingruppierung der Fachkräfte hat bisher nicht stattgefunden“, führt Doll fort und ergänzt: „Wer mehr von seinen Beschäftigten verlangt, der muss auch mehr bezahlen. Die Kolleginnen und Kollegen haben es verdient.“

Aus diesem Grund und vor dem Hintergrund des Fehlen eines ernsten Angebots der Arbeitgeberseite, fordert der DGB Mittelfranken die örtlichen Verantwortlichen in einem offenen Briefes dazu auf, sich bei ihrem kommunalen Arbeitgeberverband dafür einzusetzen, dass die Beschäftigten im Sozial und Erziehungsdienst die geforderte Anerkennung und Aufwertung ihrer Arbeit erhalten.


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