Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 2015-02 - 19.02.2015

Enthüllung des neuen Mindestlohntransparents

Im Gegenteil: Im Vergleich zum Januar 2014 sank die Arbeitslosenquote sogar um drei Prozent.

„Die Beschäftigten in den Niedriglohnbereichen brauchen den Mindestlohn zum Überleben“, freut sich Stephan Doll, Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Mittelfranken über die Einführung. Aber er mahnt auch an: „Die Liste der Verstöße gegen das Mindestlohngesetz, die uns über unsere bundesweite Hotline bekannt werden, wird tagtäglich länger und einfallsreicher“. Auch bei den Mindestlohn-Umgehungsstrategien sind die Arbeitgeber äußerst flexibel und einfallsreich: So werden den Arbeitnehmern neue Verträge mit reduzierter Arbeitszeit vorgelegt, aber die Arbeit im alten Umfang erwartet. Zuschläge sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld werden mit in den Grundlohn eingerechnet, um auf 8,50 Euro Stundenlohn zu kommen. Oder Warte- und Bereitschaftszeiten, die bei Taxifahrern oder beispielsweise im Behindertentransport vorkommen, werden nicht mehr vergütet.

„Wir werden die Machenschaften der Arbeitgeber genau beobachten und sind auch weiterhin mit unserer Hotline für unsere Mitglieder in den Gewerkschaften als Ansprechpartner da“, so der DGB-Chef. Als optisches Signal enthüllen die Gewerkschaftler ihr neues großes Transparent an der westlichen Gebäudeseite des Gewerkschaftshauses am Kornmarkt.

Wir laden Sie sehr herzlich zur Enthüllung des größten Mindestlohntransparentes ein:

Freitag, 20. Februar 2015 um 15 Uhr am DGB-Haus, Kornmarkt 5-7.

Es besteht die Möglichkeit für Bild- und Filmaufnahmen.


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