Deutscher Gewerkschaftsbund

18.07.2014

Nach der Bergwerkskatastrophe von Soma - Was nun? Diskussionsveranstaltung am 24.7.

 

Die Bergwerkskatastrophe im türkischen Soma hat weltweit tiefe Trauer ausgelöst. Über 300 Kumpel haben bei der Arbeit ihr Leben verloren. Die Solidarität war groß. Überall wurden Mahnwachen, Kundgebungen, Demonstrationszüge abgehalten. Weltweit legten Bergarbeiter ihre Arbeit für einen Tag nieder und trauerten mehrere Tage. Dieses „Unglück“ war weder ein Unglück, noch war es Schicksal. Vielmehr sind es die mangelnden Sicherheitsbedingungen gewesen, denen die Kumpel zum Opfer gefallen sind. Soma ist das größte Bergwerk in der Türkei und war einst in öffentlicher Hand. Nach ihrer faktischen Privatisierung durch die AKP-Regierung sind die Sicherheitsbedingungen zum Wohle des Profits nicht erweitert worden. Anträge der Opposition, die Arbeitsbedingungen im Soma-Bergwerk überprüfen zu lassen, sind von der Regierung stets abgeschmettert worden. Hinter dem schnellen Wachstum und hohen Profit der Eigner mussten die Sicherheitsbedingungen zurückstehen. Was ist nach der Bergwerkkatastrophe passiert? Haben sich die Arbeitsbedingungen verbessert? Wie kann und muss internationale Solidarität dabei aussehen? Diese und weitere Fragen werden türkische und deutsche Gewerkschafter und ein Arbeiter aus der Soma Bergwerk beantworten.

Podiumsteilnehmer:

Elif Çuhadar, Gewerkschaft Kesk - Eğitim Sen

Metin Kurşuncu, Soma Arbeiter

Vertreter der IG BCE

Datum:  24. Juli 2014 Uhrzeit:  18:00 Uhr Ort:  Gewerkschaftshaus, 7. Stock, Burgblick, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg


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