Deutscher Gewerkschaftsbund

13.08.2012

Antikriegstag am 1.9.

Antikriegstag
am 01. September 2012
Information, Diskussion

Plakataktion zur deutschen
Verteidigungspolitik seit 1945

am 1. September 2012
von 10 – 13 Uhr
Lorenzkirche Nürnberg

 

Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall der Nazis auf Polen der 2. Weltkrieg. 60 Millionen Tote, ungezählte Verstümmelte, immense Zerstörungen und schreckliches Leid waren das Ergebnis.

„Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“, war deshalb 1945 auch in unserem Land eine breit unterstützte Forderung. Im Jahr 2012 sind wir weit entfernt von deren Verwirklichung. Nazigruppen ziehen wieder durch die Straßen und versuchen einzuschüchtern. Die im letzten Jahr bekannt gewordenen NSU-Morde stellen die bisherige Spitze dieser erschreckenden Entwicklung dar. Und die Liste der Krisen- und Kriegsgebiete auf der Welt ist lang: Afghanistan, Syrien, Naher Osten, Sudan, …

Oft sind soziale Ungerechtigkeit, politisches Unvermögen sowie kulturelle und religiöse Unterdrückung die Ursache. Gleichzeitig haben viele Krisen- und Kriegsgebiete eine strategische Bedeutung bei der Rohstoffversorgung und geraten auch deshalb ins Fadenkreuz der wirtschaftlich und militärisch starken Staaten. Von propagandistischer und logistischer Unterstützung einer Konfliktpartei über Waffenlieferungen bis zur militärischen Einmischung reichen die Methoden. So werden Konflikte angeheizt statt gelöst.

Sozialabbau und Spardiktat als Antwort auf die Finanzmarktkrise verschärfen die sozialen Probleme in der EU und weltweit. Sie begünstigen die Verbreitung von Vorurteilen und solchen Feindbildern, die man längst überwunden glaubte.

Das Ziel internationaler Friedensbemühungen muss es sein, die sozialen und politischen Ursachen von Kriegen zu beseitigen. Gewalt kann nicht mit Gegengewalt eingedämmt werden. Deshalb fordern wir eine Umkehr, auch von der deutschen Politik.

Von unserem Land muss Frieden ausgehen und nicht Waffenexport und Militärinterventionen. Dann braucht die Bundeswehr auch nicht mehr in Schulen, Arbeitsagenturen und anderswo um Nachwuchs werben.

Wir rufen auf, gemeinsam weltweit für Frieden und soziale Gerechtigkeit einzutreten und in unserem Land aktiv zu werden.

 

Aufruf des DGB zum Antikriegstag 2012:


Nach oben

Wir in den sozialen Medien

Mitmachaktion

Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg

Jetzt unterschreiben!

Logo mit Text: "Jetzt unterschreiben! Mit deiner Stimme den Renten-Sinkflug stoppen!"
DGB

DGB Mittelfranken bei Facebook

Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregegion Nürnberg
DGB Bayern
Link DGB Rechtsschutz
dgb.RS

DIREKT ZU IHRER GEWERKSCHAFT