Deutscher Gewerkschaftsbund

05.08.2014

Aktion zum Antikriegstag am 1.9.

 

Antikriegstag 2014

100 Jahre 1. Weltkrieg

75 Jahre 2. Weltkrieg

Die Waffen nieder!

Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, vor 75 Jahren der Zweite. Beide Jahrestage machen den diesjährigen Anti-kriegstag zu einem zentralen Tag der Erinnerung und des Mahnens. Auch heute gilt: Kriege kommen nicht über uns – sie werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus – und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben. Ihr Leben wird bis in die Grundfesten erschüttert – während andere aus Kriegen Profit schlagen oder ihre Machtinteressen durchsetzen. Trotz unterschiedlicher politischer, ethnischer und religiöser Begründungen gilt dies auch in der Ukraine, im Gaza, in Syrien, im Sudan,… und in Afghanistan.

Ohne Waffenstillstand, Verhandlungen und einem gerechten Interessensausgleich wird es auch dort keinen Frieden geben. Daran ist die Politik jeder Regierung zu messen.

Die zuletzt oft vorgebrachte „neue deutsche Verantwortung“ darf nicht zu mehr Rüstung und Kriegseinsätzen führen. Deshalb kritisieren wir, dass die im Grundgesetz festgelegte Aufgabe der Bundeswehr zur Landesverteidigung immer mehr in Richtung internationaler Interventionen verschoben wird.

Nie wieder Krieg heißt: Kein neuer Militarismus. Wir unterstützen die zahlreichen Aktivitäten an Schulen, Hochschulen und Arbeitsagenturen gegen Werbeveranstaltungen der Bundeswehr.

Von unserem Land muss Frieden ausgehen und nicht Waffenexport und Militärinterventionen. Wir fordern stattdessen Investitionen in Soziales und Bildung. Um Menschen zu helfen, braucht es keine Waffen. So kann man mithelfen, dass Flüchtlinge nicht mehr im Mittelmeer ertrinken und bei uns im Land menschlich behandelt werden.

Wir treten Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und anderen Feindbildern entschieden entgegen:

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

Daran wollen der DGB und das Friedensforum Nürnberg mit einer Aktion vor der Lorenzkirche erinnern und laden Sie / euch herzlich zur Teilnahme ein:

Informationen, Gespräche und Aktion zur „neuen deutschen Verantwortung“

 am 1. September 2014

 von 14 – 18 Uhr

 Lorenzkirche, Nürnberg

 


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