Deutscher Gewerkschaftsbund

12.02.2014

Arbeitsmarktkonferenz mit Prof. Dörre in Erlangen

Öffentliche Arbeitsmarktkonferenz des DGB Kreisverbandes Erlangen/ERH:

Prekäre Beschäftigung auf dem Vormarsch.

Auswirkungen auf die Beschäftigten und gewerkschaftliche Handlungsoptionen. Mit Prof. Dr. Klaus Dörre, Universität Jena

am: 27. Februar 2014

um: 18.00 Uhr

im großen Saal der IGM Verwaltungsstelle Erlangen Friedrichstraße 7, 91054 Erlangen

In der Stadt Erlangen müssen nach DGB-Berechnungen monatlich im Schnitt rd. 125.000 Euro an Steuermitteln aufgewendet werden, um Geringverdienern mit Vollzeitjob das Existenzminimum zu sichern. Rechnet man die Betroffenen mit sozialversicherten Teilzeitjobs hinzu, so sind es bereits gut 250.000 Euro im Monat, die Stadt und Bund gemeinsam über das Hartz IV-System beisteuern müssen. Armut trotz Erwerbstätigkeit ist auch in Erlangen ein ernstes Problem, das uns alle teuer zu stehen kommt. Aufs ganze Jahr 2010 gerechnet summieren sich die Hartz IV-Aufwendungen für erwerbstätige Arme mit Vollzeitjob bereits auf 1,5 Mio. € und für jene mit sozialversicherter Teilzeit auf nochmals 1,6 Mio. €.
Wenn Lohndumping und prekäre Beschäftigung nicht zurückgedrängt werden, müssen bundesweit sogar Steuermittel dauerhaft in Milliardenhöhe aufgebracht werden. Dadurch drohen weitere Wettbewerbsverzerrungen zwischen Unternehmen, die existenzsichernde Löhne zahlten und denjenigen, die sich die Armutsfalle zunutze machen. Die staatliche Subventionierung der Niedriglöhne müsse durch Mindestlöhne nicht unter 8,50 Euro die Stunde und ein besseres Wohngeld, insbesondere für Geringverdiener mit Kindern, zurückgedrängt werden. Gesetzliche Mindestlöhne würden Bund, Städte und Gemeinden gleichermaßen entlasten und finanzielle Spielräume für andere wichtige Aufgaben im Bildungs- und Sozialsystem schaffen.


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