Deutscher Gewerkschaftsbund

30.07.2012

Gemeinsam gegen Rechtsradikale - Aufruf zur Demonstration

Die rechtsextreme NPD veranstaltet in diesen Wochen eine so genannte Deutschlandfahrt
mit Stationen in einer Reihe von Städten. In dem Zusammenhang hat diese Organisation am
1. August 2012 auch eine Kundgebung in Nürnberg am Heinrich-Böll-Platz (Langwasser)
angemeldet. Diese Provokation darf nicht stillschweigend zur Kenntnis genommen werden.
Die NPD und ihre Gesinnungsgenossen sind rassistisch, fremdenfeindlich, antisemitisch
und antidemokratisch. Ihre Gefolgsleute missachten die Menschenrechte. Sie nutzen die
Demokratie, die sie abschaffen wollen, schamlos aus.


Nürnberg ist weltoffen und tolerant. Feinde der Demokratie haben in unserer Stadt nichts
zu suchen. Im Wissen um Nürnbergs besondere Rolle in der NS-Zeit sind wir verpflichtet,
besonders wachsam zu sein und allen Anfängen zu wehren. Deshalb werden es alle Demokraten
in Nürnberg niemals hinnehmen, wenn Rechtsextremisten unsere Stadt zum Schauplatz
ihrer Umtriebe machen wollen.


Ein breites Bündnis demokratischer Kräfte und gesellschaftlicher Gruppen ruft deshalb
zu einer Demonstration gegen die NPD auf. Wir bitten Sie, kommen Sie zur
Demonstration gegen Rechtsradikale am


Mittwoch, 1. August 2012,
um 16 Uhr zum Heinrich-Böll-Platz.


Und stehen Sie mit ein für Demokratie und Menschenrechte.
Setzen Sie ein lebhaftes Zeichen gegen die Rechtsradikalen!


Erstunterzeichner:
Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister // Christian Vogel, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion // Sebastian Brehm,
Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion // Achim Mletzko, Vorsitzender der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Christiane Alberternst, Ausschussgemeinschaft Die Bunten // Arno Hamburger, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde
Hubertus Förster, Stadtdekan der Katholischen Kirche // Dr. Jürgen Körnlein, Stadtdekan der Evangelisch-Lutherischen Kirche
Stephan Doll, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Mittelfranken // Michael Helmbrecht, Vorsitzender der Allianz
gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg // Sandra Müller, Vorsitzende des Kreisjugendrings Nürnberg-Stadt


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