Deutscher Gewerkschaftsbund

Anti-Kriegstag 2017

Abrüsten und verhandeln statt weiterer Kriege

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14:30 bis 17:30 Uhr

Hallplatz, Nürnberg

 

Am 1. September vor 78 Jahren begann mit dem Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen der 2. Weltkrieg. Ergebnis waren unvorstellbare Zerstörungen, ungeheures Leid und über 50 Millionen Kriegstote.  Das nahm 1957, also vor 60 Jahren, der DGB zum Anlass „Nie wieder Krieg – Abrüstung statt Aufrüstung“ am 1. September zu fordern und begründete damit die Tradition des Antikriegstags.

Auch heute gilt: Kriege kommen nicht über uns – sie werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus – und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben und immer mehr sind zur Flucht gezwungen. Ihr Leben wird bis in die Grundfesten erschüttert – andere schlagen aus Kriegen Profit oder setzen ihre Machtinteressen durch.

Aktuelle Beispiele gibt es leider zur Genüge: So tobt seit Jahren ein Krieg in Syrien. Diesen Konflikt im Land haben Staaten der Region und die Großmächte zum Anlass genommen, sich in den Krieg einzumischen und für ihre Interessen zu nutzen. Die Leitragenden sind wie immer die Menschen: Verletzte, Tote, zerstörte Städte, Perspektivlosigkeit. Flucht ist für viele Menschen ein letzter Ausweg.

Der Antikriegstag mahnt: Krieg und Gewalt ziehen weitere Kriege und Terror nach sich. Deshalb Kriege beenden, Spannungen abbauen und Konflikte friedlich lösen. Daran muss sich jede Regierung messen lassen – auch und vor allem die Bundesregierung. Mit einer auf Frieden und Ausgleich bedachten Politik sind weder Militärinterventionen noch die beträchtlichen Werbemaßnahmen der Bundeswehr und schon gar nicht die geplante Erhöhung der Rüstungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts vereinbar. Stattdessen fordern wir mehr Investitionen in Soziales und Bildung.

Wir treten Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus entschieden entgegen:

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!


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