Deutscher Gewerkschaftsbund

23.06.2017

DGB-Regionsgeschäftsführer Doll: "Endlich spricht die Politik über die Rente."

von: Norbert Feulner

Die Programme von SPD und Linkspartei gehen in die richtige Richtung. Die Säule Betriebsrente in der Altersabsicherung spielt in Deutschland fast keine Rolle. Sie trägt in Bayern nur mit rund 1,8 Prozent zum durchschnittlichen Einkommen bei.

Stephan Doll, Regionsgeschäftsfüher des DGB Mittelfranken, will, dass versicherungsfremde Leistungen künftig nicht mehr aus Beitragsmitteln finanziert werden sollen. Die Kampagne "Rente muss reichen!" des DGB ist aus seiner Sicht ein großer Erfolg, denn "endlich spricht die Politik über die Rente", sagt Doll.

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) favorisiert das sogenannte Capuccino-Modell. Für KAB-Bildungsreferent Kurt Schmidt ist klar: "Frauen dürfen bei der Rente nicht schlechter gestellt werden." Schmitdt ruft daher die Wähler/innen auf, an Abgeordnete und Parteien heranzutreten und bei dem Thema Druck zu machen.


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