Deutscher Gewerkschaftsbund

13.02.2018
Gender Pay Gap

DGB-Chef Doll zu regionaler Lohnungleichheit: „Wir brauchen mehr Tarifbindung.“

von Norbert Feulner

„Es gibt viele Ursachen für eine strukturelle Entgeltungleicheit und unterschiedliche Hebel diese zu bekämpfen“, sagt DGB-Regionsgeschäftsführer Stephan Doll dem Bayerischen Rundfunk gestern in einem Interview, „was wir aber unbedingt brauchen, ist eine viele stärkere Tarifbindung und eine Begrenzung von Mini-Jobs.“ Als Beispiel dafür nannte Doll den Einzelhandel.

Der mittelfränkische DGB-Chef verweist auf den erst vor wenigen Tagen vorgelegten Bericht der vom Bayerischen Landtag eingesetzten Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern“. Dort heißt es unter der Überschrift Verteilungsgerechtigkeit auf Seite 24: „Räumliche Gerechtigkeit spielt auch als wesentliches Element beim Entgeltsystem der Beschäftigten für eine gerechte Bezahlung eine Rolle. Ein wichtiger Schritt dahin ist die Rückkehr zum Flächentarifvertrag. Tarifverträge müssen auskömmliche Einkommen der Beschäftigten und ihrer Familien (Haushalte) in allen Teilen des Landes sichern.“


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