Deutscher Gewerkschaftsbund

30.01.2018
DGB Bezirkskonferenz

Stephan Doll erneut zum Regionsgeschäftsführer gewählt

von Norbert Feulner

In seiner Bewerbungsrede betonte er das Engagement des DGB Mittelfranken zur Bekämpfung der verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit in Nürnberg und der ganzen Region. Durch die vom DGB durchgesetzten Strukturprogramme konnte in der Vergangenheit für die auf dem Arbeitsmarkt abgehängten Menschen bereits einiges erreicht werden. Diese Anstrengungen müssen laute Doll jetzt in den kommenden Jahren verstärkt werden.

Hierzu sagte Doll in Regensburg: „Wir müssen uns um die Menschen, die sich auf dem Arbeitsmarkt schwer tun, nach wie vor genauso kümmern, wie um die Menschen, die erst seit kurzem bei uns im Land sind. Es geht um die Integration in den Arbeitsmarkt für alle. Hierzu fordern wir die Schaffung eines öffentlich geförderten Arbeitsmarktes. Wir dürfen niemanden, schon gar nicht in der aktuellen günstigen konjunkturellen Phase, zurücklassen. Nur durch das Beantworten der sozialen Frage kann der Zusammenhalt in Deutschland hergestellt und Extremismus und Fremdenfeindlichkeit bekämpft werden!“ Der Behauptung von Emilia Müller, Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, in Bayern gäbe es Vollbeschäftigung, widersprach Stephan Doll: "Nürnberg gehört auch zu Bayern und dort herrscht eben keine Vollbschäftigung."

Der ebenfalls in seinem Amt bestätigte DGB-Bezirksvorsitzende Matthias Jena betonte die Wichtigkeit der Regionsgeschäftsführer: "Die Regionsgeschäftsführerinnen und Regionsgeschäftsführer repräsentieren den DGB Bayern in der Fläche und sind das Gesicht des DGB vor Ort. Sie sind das zentrale Bindeglied zwischen der Landesebene und den Kreis- und Stadtverbänden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren."


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